Infoseite Pepino

Die Pepino oder auch Melonenbirne (Solanum muricatum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der
Nachtschattengewächse (Solanaceae).
Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Sie wird heute in Kolumbien, Peru, Chile, Kalifornien, Florida,
Schweiz und Südspanien angebaut.
Die Pepino ist eine krautige, etwa 1 Meter hohe, stark verzweigende, ausdauernde Pflanze, die hellgrünen Blätter
sind länglich oval, bis leicht gefiedert.
Sie ist nur wenig frostbeständig, überlebt aber kurzzeitigen Frost.
Die ursprüngliche Herkunft der Pepino sind die Anden, wo sie schon seit langer Zeit domestiziert wird.
Im nördlichen Peru wurden während der Moche- und Solenar-Kultur von 600 bis 800 v. Chr. gefunden.
Teilweise wurden sie als Keramikskulpturen den Gräbern beigegeben.
Eine Wildform der Art ist nicht bekannt, auch intensive Feldstudien konnten die genaue Herkunft nicht ermitteln.
Es wird vermutet, dass eine der Arten Solanum caripense, Solanum tabanoense oder Solanum basendopogon
Vorfahren der Pepinos darstellen.


1. Boden :

Ein nährstoffreicher Boden, handelsübliche Pflanz- oder Blumenerde.

2. Wasserbedarf :

Relativ hoch, trotzdem Staunässe vermeiden.

3. Lichtbedarf :

Halbschattiger Standort, möglichst nicht in die pralle Sonne.

4. Temperaturen :

Sie ist nicht frostverträglich, bzw. ausgewachsene Pflanzen sind kurzzeitig frostverträglich.
Desswegen sollte sie im Frühjahr nicht vor mitte Mai ausgepflanzt werden.
Ausserdem Pepino stammt aus den südamerikanischen Höhenlagen (800 bis 3.000 m) und verträgt daher keine allzu
hohen Temperaturen.
Beim Anbau im Kleingewächshaus muss daher reichlich gelüftet werden - eine Temperatur von 28 °C sollte nach
Möglichkeit nicht überschritten werden.

5. Dünger :

Durch den hohen Nährstoffbedarf sollte alle 1-2 Wochen mit Flüssigdünger gedüngt werden.

6. Vermehrung :

Bei der Stecklingsvermehrung wird ein kleiner Trieb abgeschnitten, circa 5 bis 10 Zentimeter.
Dabei ist es nicht wichtig ob es die Spitze vom Trieb ist oder nur ein Zwischenstück, da die Pepino sehr gut und
schnell auf die Stecklingsvermehrung anspricht und rasch zu wurzeln beginnt.
Es war mir sogar möglich Pflanzen aus kleinen Stengelstücken ohne Bläter zu ziehen.

Anschließend die unteren Blätter entfernen und den Steckling in die Erde bringen, am ersten Tag werden die Blätter
durchängen aber schon am zweiten tage werden sie wieder aufrecht stehen und nur ein paar tage danach werden sich
die ersten neuen Blätter bilden.

Noch am selben Tag :

2 Tage später :

Kommentare (5)

Thema: Bananajoes.de
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Manuel Sommer sagt...
Ich habe eine Frage zu Variante 2:
Werden die Blätter bei Variante 2 auch zurück geschnitten? Sehr schöne Seite!
14 November 2017 19.47
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pfeiffer sagt...
habe die Variante drei gewählt meine sind leider verfault warum
19 August 2017 11.26
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Marcel sagt...
Sehr gute Anleitung und Interessante Bilder. Versuche mich derzeit ebenfalls am Eigenbau.
16 Januar 2017 16.52
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Romy bischoff sagt...
Super schöne Seite und Fotos.
Weiter so.
Bin schon auf Bilder 2016 gespannt und wie es den Bananen über den Winter erging.

Viele Grüße
Romy
31 März 2016 19.39
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Franz sagt...
Super Wink
30 Januar 2016 13.05
Seite 1 von 1

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